Finanzlage der Gemeinde Grafenrheinfeld

Unsere Vorstellungen zum Umgang mit Finanzen

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuermitteln, das Prinzip von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit ausbalancieren, um auch zukünftigen Generationen einen „enkeltauglichen Gemeinde-Haushalt“ zu übergeben. Gemeindliche Pflichtaufgaben und damit -ausgaben stehen vor freiwilligen „Wünsch-Dir-Was“-Ideen.

Zukünftige Ausgaben vollständig erfassen, bewerten und in eine langfristige Planung von Ausgaben / Einnahmen zu überführen.

In den Haushaltsplanungen bisher fehlen z.B. folgende Positionen

  • Die Sanierung der Kläranlage in Bergrheinfeld, ggf. die Alternative dazu.
  • Die Sanierung/Instandhaltung der Holderhecke-Mittelschule in Bergrheinfeld.

Dies sind beides Infrastrukturen, die zu den gemeindlichen Pflichtaufgaben gehören. Die Kosten werden in den beiden Fällen anteilig auf die beteiligten Gemeinden umgelegt.

Ein präzises und langfristiges Instandhaltungs – Management aller gemeindlichen Gebäude, um das Geld dafür dann zu haben, wenn die Sanierungen anstehen. Nicht durch Schäden und Mängel getrieben zu sein, sondern planvoll und vorausschauend dafür Rücklagen zu erhalten.

Laut der gemeindlichen Finanzplanung bis 2028 verfügt Grafenrheinfeld noch über Rücklagen von 4 Millionen, was für anstehende Investitionen, Instandhaltungen und Betriebskosten der Gebäude nicht ausreichend ist. Bereits jetzt sind die zukünftigen Kosten unzureichend gedeckt, da nicht alle zu erwartenden Ausgaben berücksichtigt wurden.